Das Leben ist ein Marathon, kein Sprint. Es gibt aber Wege, um schneller voranzukommen.

Ich habe aufgehört, die zahlreichen Entwürfe zu zählen. Waren es 20, 30 oder vielleicht noch mehr? Ich weiß es nicht. Mein Kopf ist leer.

Was soll ich meinen Lesern bloß schreiben?

Dass der erste Schnee fiel oder dass ich aktuell überhaupt nicht voran komme?

Eine innere Blockade verhindert, dass ich irgendetwas sinnvolles aufs Blatt bekomme.

Was ich auch beginne, es kommt nur durchgekauter Mist heraus.

Soll ich aufgeben und alles hinschmeißen?

Das wär nicht meine Art, obwohl ich schon daran gedacht habe.

Die erste Krise als Bloggerin, na toll.

Auf der Suche nach dem Sinn

Vielleicht kommt dir das ein wenig bekannt vor. Du liest ständig im Internet darüber, wie erfolgreich die zahlreichen Blogger und Online-Unternehmer mit ihrem Business doch sind. Vielleicht konsumierst du ähnlich viel und saugst jede nur erdenkliche Info wie ein Staubsauger in dich auf in der Hoffnung, danach schlauer zu sein als zuvor.

Doch je mehr du konsumierst, desto weniger produzierst du selbst und desto unsicherer wirst du in Bezug auf dich selbst.

Im Schlimmsten Fall boykottierst du dich selbst, weil du zu dem Schluss kommst, dass du es doch nicht drauf hast.

Ungefähr so komme ich mir gerade vor.

Überwältigt vor dem großen Berg an (technischer) Arbeit, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das überhaupt will. Schließlich wollte ich doch mit meinen Lesern in Kontakt treten und nicht zu einem Technik-Freak mutieren.

So erscheint es mir aber langsam, wenn mir bewusst wird, was ich so alles lernen muss, wenn ich mehr Reichweite haben will.

Ist das überhaupt das, was ich will?

Letztlich kommen wir früher oder später immer an diesen Punkt, sobald wir uns auf den eigenen Weg machen.

Die Frage ist nur, wie wir aus dieser Sinnkrise wieder hervorkommen?

Eine Reise ins Innere beginnt

Zahlreiche asiatischen Filme haben eine immer wiederkehrende Struktur: die Hauptfigur befindet sich zu Beginn der Reise in einem eher oberflächlichen Ich-Bewusstseinszustand. Der Zuschauer sympathisiert mit dieser Hauptfigur, da er sich in diesem in gewisser Weise wiederfindet.

Doch dann macht sich der Schüler auf die große Reise.

Das Abenteuer, nach dem er sich sein Leben lang gesehnt hat, beginnt.

Auf dem Weg muss er zahlreiche inneren und äußeren Widerstände überwinden, hadert mich sich selbst und zweifelt an seinen Fähigkeiten. Doch zum Glück hat er stets Weggefährten und einen guten Meister an der Seite, die ihn auf seinem Weg begleiten. Ihnen gegenüber kann er sich öffnen, seine Bedenken und Ängste äußern und auch mal Schwäche zeigen. Mit der Zeit gewinnt der Schüler durch viel Training und Beharrlichkeit an innerer Stärke dazu. Er akzeptiert Situationen, auf die er keinen Einfluss nehmen kann und lernt seinen Körper und seinen Geist zu fokussieren.

Schließlich steht er seinem größten Gegner gegenüber. Er ist bereit, sich seiner Angst zu stellen und beschreitet den Kampf seines Lebens.

Den Kampf gegen seine größte Angst.

Und siegt.

Dem Zuschauer wird klar, dass wirkliche Veränderung von drei Faktoren abhängt:

  1. Disziplin und Beharrlichkeit
  2. Vertrauen und Freundschaft
  3. Überwindung von Angst

Ich liebe diese Art von Filmen immer noch.

Als Kind hatte ich mir immer vorgestellt, das nächste Karate Kid zu werden und überredete meine Mum, mich im Judo-Kurs im Dorf anzumelden.

Doch viel mehr liebe ich die Botschaft, die dahinter steckt:

„Du kannst alles erreichen, was du dir vorstellst, wenn du bereit bist, alles Notwendige dafür zu tun.“

Es gibt keine Abkürzungen

Wenn ich an diese wunderbaren Geschichten denke, dann wird mir eins klar:

Es gibt keine Abkürzungen.

Wenn du irgendwo hinwillst, dann gibt es keine Abkürzungen, du musst den langen, deinen eigenen Weg gehen.

Junge Mütter erhoffen sich, durch das Lesen von Büchern, besser auf die Aufgabe als Mutter vorbereitet zu sein. Doch jedes Kind ist so höchst individuell, dass du in keinem Buch der Welt diesem Wunder der Natur gerecht werden kannst.

Du kannst höchstens Prinzipien kennen lernen, und diese erfährst du meistens von erfahrenen Mamis am besten 🙂

Eine frustrierte, alleinerziehende Mutter kann nicht durch den Kauf eines Online-Kurses von heut auf morgen lernen, wie sie sich ein zeit- und ortsunabhängiges Business aufbauen kann, um mehr Zeit für Ihre kleine Tochter zu haben. Ganz im Gegenteil: sie muss in den ersten Monaten sogar noch viel mehr Zeit investieren als sonst.

Ist ihr das bewusst?

Eine andere Mehrfach-Mama wünscht sich mehr Zeit im Alltag, um an Ihrem Wunsch-Ideenkind arbeiten zu können, ertrinkt jedoch an Aufgaben und Verpflichtungen, die täglich auf sie einprasseln?

Würde sie den unangenehmen Aufwand auf sich nehmen, um zunächst ein besseres Zeitmanagement in ihrem Alltag zu etablieren?

Anspruch und Wirklichkeit

Manchmal erscheint es nahezu lachhaft, dass sich Menschen zwar schnelle Ergebnisse wünschen, aber nicht bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen.

In der heutigen Zeit der Podcasts, Online-Kongresse und Massive Open Online Kursen kannst du dir nahezu alles aneignen, worauf du nur Lust hast.

Etwas zu konsumieren ist aber zu wenig.

Wenn du dir Veränderung wünscht, dann musst du zur Veränderung werden.

Klar, mehr Zeit im Alltag wollen wir alle, einen fitteren Körper, weniger Problemen mit den Themen unsere Kinder wie Schule, Hausaufgaben und Lernen. Wir würden gern zielstrebiger und disziplinierter sein und manchmal auch ein bisschen mutiger.

Würdest du dir einen Wegbegleiter wünschen?

Wieviel würden du tatsächlich zu „investieren“ bereit sein, um Unterstützung in Form eines Wegbegleiters zu erhalten?

Würdest du etwas dafür bezahlen, wenn dir ein Wegbegleiter zahlreiche Impulse und Trainingsvorschläge geben würde, damit du schneller an dein Ziel kommst?

Was sind wir bereit tatsächlich zu investieren?

Eine Entscheidung fällen

Ende November hatten Lora und ich unseren Impulsvortrag zum Thema ‚Eigene Berufslaufbahn gestalten. Wir haben drei Interessenten für unseren Workshop ‚I do it my way‘, was uns riesig gefreut hatte. Ob diese Personen wohl bereit sein werden, in sich selbst zu investieren, um endlich einen besseren Lösungsweg für ihren Alltag zu gestalten?

Das ist die große Frage in der heutigen Zeit.

Ich für meinen Teil habe eine Entscheidung gefällt: ich gehe diesen Weg weiter und als nächsten Schritt werde ich in mich selbst investieren, und zwar, wie ich die technischen Herausforderungen meister.

In was bist du bereit, zu investieren?

Nachfolgend findest du eine Tabelle, in der du maximal 3 Ziele und Vorhaben für dich notieren kannst. Unterschätze nicht die Macht des Schriftlichen! Zu Beginn diesen Jahres hatte ich meine Ziele schriftlich notiert und alle erreicht: Halbmarathon laufen, einen Impulsvortrag halten, erste zahlende Kunden zum Jahresende.

Drucke dir die PDF: Investiere in dich selbst jetzt aus und notiere dir deine Ziele schriftlich. Das wirkt wie ein Booster für dein Unterbewusstsein. Probier es aus!

Ich wünsche dir einen fantastischen Start in die neue Woche.

Sei mutig, werde großartig und bleib einfach du selbst.

Deine Ewa

 

 

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