Was passiert, wenn du dich nur auf eine Sache fokussierst

Gerry Keller würde vermutlich grinsen, wenn er erfahren würde, was ich alles erreicht habe, seitdem ich sein Prinzip konsequent anwende. Ich habe sein Prinzip sogar so konsequent angewandt, dass mein Blog darunter leiden musste. Die Dinge, die dem Ruhen des Blogs aber entgegenstehen, wiegen diesen Umstand allemal auf.

Ein kleiner Rückblick

Es ist schon eine Weile her, dass ich den Entschluss fasste, mich maximal herauszufordern. Eine nebenberufliche Selbständigkeit bringt nämlich die Gefahr mit, dass du in diesem „Nebenbei“-Modus verweilst und nicht wirklich vorankommst.

So kam ich mir aber vor.

Ich schrieb mal einen Blogartikel, postete mal auf facebook einen Beitrag und ansonsten grübelte ich, wie ich denn meine tausenden Ideen umsetzen und damit Geld verdienen könnte.

Den ersten Kunden hatte ich bereits zum Erfolg verholfen, doch leider (noch) kein Geld damit verdient. War ich froh, dass sich überhaupt jemand für mein Thema interessierte! Das war okay, denn ich musste ja mein Produkt, meine Dienstleistung  erstmal testen.

Doch ich war mir nicht klar darüber, was ich danach tun und vor allem wie ich es umsetzen wollte.

So schwamm ich im Meer der Möglichkeiten herum und fand kein Land.

Bis eines Tages eine Gelegenheit auftauchte, die mich packte. Ehrlich gesagt war ich mir überhaupt nicht sicher, ob dies klappen würde, ganz nebenbei neben Beruf, Kindern und dem ganzen Alltagszeugs.

Doch irgendetwas packte mich und schrie mir förmlich ins Gesicht: „MACH ES! MACH ES JETZT!“

Ich war noch nicht soweit.

Doch plötzlich sah ich mich auf den Anmeldebutton drücken und das Abenteuer begann.

Der Anfang, der alles veränderte

Dieses Abenteuer war eine Art Challenge, in der ich aus dem Nichts einen Onlinekurs erstellen, ihn vermarkten und mit realen Kunden über 4 ganze Wochen durchführen sollte.

Ich fühlte mich wie auf einer Achterbahn.

Nein, es war eher wie die Nacht vor der Hochzeit.

Ein einziger Rausch an Hochgefühlen.

Genau eine Woche hatte ich Zeit um den Kurs grob zu strukturieren und die Inhalte der Woche 1 zu erstellen. Eine weitere um meinen Onlinekurs zu promoten und Anmeldungen einzusammeln.

Es war Sonntag vor dem Kursbeginn und ich hatte 10 Anmeldungen.

Das Spiel begann.

In den nachfolgenden 4 Wochen tauchte ich ein in die Welt der Online-Unternehmer.

Ich eignete mir Technik-Wissen in Windeseile an, hielt Live-Webinare, lernte E-Mail-Newsletter zu versenden und meine Teilnehmer durch den Prozess zu begleiten.

Es war wie ein rauschender Tunnelblick bei Tempo 260.

Du siehst die Straße vor dir und konzentrierst dich auf das, was vor dir liegt.  Eigentlich hast du Angst aber gleichzeitig fühlst du dich unglaublich mutig. Nichts und niemand kann dich ablenken, denn du bist im Flow.

Das Prinzip

Diese kleine Geschichte beschreibt das Prinzip „One Thing“ in seiner reinsten Form.

Durch die Challenge schoss ich nicht nur aus meiner nebenberuflichen Komfortzone, ich trainierte mir auch ganz konsequent an, mich nur auf die eine wichtigste Sache zu konzentrieren.

Und weißt du was? – Ich hielt mein Wort. Bis zum letzten Tag arbeitete ich konsequent nur an dieser einen Sache.

Alles andere musste warten.

Auch der Blog.

Am Ende hatte ich einen 4-wöchigen Kurs mit realen Kunden durchgeführt.

Mein Slogan „Jeder kann Ziele umsetzen“ setzt nämlich genau da an, wo viele meiner Kundinnen sich die Haare raufen: „Wie schaffe ich es, im Alltag Zeit und Energie zu finden, um eigene Ziele umzusetzen?“

Es ist nämlich gar nicht so einfach, das Prinzip One Thing im Alltag anzuwenden.

Warum?

Weil es tausende Gründe gibt, etwas nicht zu tun und wenn überhaupt dann nur eine Handvoll es dennoch zu tun.

Da wären noch die zahlreichen Aufgaben, nicht erledigten ToDos und die unendlichen Ziele, die man sich irgendwann gesteckt hatte.

Wie soll das alles machbar sein?

Vor allem, wie soll das alles umsetzbar sein?

Die Verwirrungen des Alltags

De facto weißt du ja, was es bedeutet, wenn dir jemand sagt: „Konzentriere dich auf die wichtigste Sache und dann mach sie einfach.“

In Wirklichkeit sieht es doch eher so aus:

Du besorgst noch vor der Arbeit schnell die Sachen im Supermarkt für die Feier deines Kindes, welches vergessen hatte, dich darüber zu informieren, dass es HEUTE stattfindet. Auf der Arbeit spürst du jede Minute die Zeit im Nacken, weil du weißt, dass du heute pünktlich gehen musst. Direkt nach der Arbeit musst du dein zweites Kind zu einer Geburtstagsfeier fahren. Achso, dein Großes Kind hat sich in der Schule spontan mit Freunden verabredet. Sie wollen gemeinsam ins Kino fahren und fragen dich, ob du sie hinfahren kannst. Natürlich fährst du die Kids hin, schließlich willst du nicht, dass sie bereits in diesem Alter allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Du kommst also heim und machst erstmal die Wäsche an. Dann holst du dein Kleines vom Kindergeburtstag ab und gleich hintendran die Großen vom Kino. Puh, so ein Tag ist recht anstrengend. Doch jetzt sind deine Kinder hungrig….

Kommt dir das bekannt vor?

Für Mütter ist dies normal.

Was nicht normal ist, ist, dass sie die Zeit und die Gelegenheit haben, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren.

Genau hier liegt die Crux.

Das Kopfkino der tausend Gedanken geht weiter, auch wenn du einmal Zeit findest, um dich einer Sache widmen zu können.

Was also tun?

Veränderungen verstehen

Erinnerst du dich noch an deine erste Fahrstunde?

Mit unsicheren Händen fuhrst du die ersten Kilometer auf der Straße und während dir dein Fahrlehrer Anweisungen gab, fühltest du dich überfordert mit der Flut an Informationen. Das Bremsen war abrupt, die Kupplung wollte nicht greifen, die Kurven waren einfach zu eng, die Parkbuchten zu klein.

Doch von Mal zu Mal wurde es besser.

Du lerntest dich auf das Fahren zu konzentrieren. Deine Gedanken der Unsicherheit, Angst und Verwirrung lerntest du auszublenden. So konntest du nur noch die Informationen zulassen, die du für das Autofahren gebraucht hast.

Ähnlich ist es mit jeder neuen Gewohnheit, die du einführen willst: am Anfang springen deine Gedanken wie wild hin und her und es fällt dir unglaublich schwer, dich auf die eine Sache zu konzentrieren. Dies passiert, weil dein Gehirn in gewohnten Mustern denkt.

Was ist zu tun? Wo brennt es? Bis wann muss ich es fertig gestellt haben?

Dieser „Ständig-in-Alarmbereitschaft-stehen“-Modus ist zwar hilfreich, wenn wir unsere Dinge im Alltag geregelt haben wollen.

Für das nachhaltige Verfolgen unserer Ziele ist dieser Modus aber tödlich.

Wenn dein Kopf ständig an die zahlreichen anderen Dinge denkt, die du noch erledigen musst, hat dein Gehirn keine klare Anweisung, was es denn tatsächlich JETZT tun soll.

So springst du von Aufgabe zu Aufgabe und hast abends das Gefühl, dass du nichts Großartiges geschafft hast.

Wenn wir aber unsere wirklich wichtigen Ziele umsetzen wollen, müssen wir genau dieses Gedankenkarusell durchbrechen.

Sich selbst überlisten

An dieser Stelle entfaltet das Prinzip One Thing seine magische Wirkung.

Erlaube dir, die Zeit zu geben, die dein Gehirn braucht, um von dem ewigen Gedankenkarusell wegzukommen.

Hierfür musst du dich am Anfang selbst überlisten.

Wenn du das Prinzip richtig anwendest, dann wird dein Gehirn durch äußere Impulse so beeinflusst, dass die inneren Gedanken quasi übertönt werden und mit der Zeit in Vergessenheit geraten.

Wie das geht?

Ich habe dir 3 Maßnahmen herausgepickt, welche nachweislich nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Kundinnen eine bleibende Wirkung gezeigt haben:

  • Schotte dich zeitlich und räumlich ab
    Ich habe eine Ecke im Haus, wo ich mich wunderbar konzentrieren kann. Es ist meine Lieblingsecke und ich bin voller Energie, wenn ich mich dort aufhalte. Meiner Familie sage ich klar, wie lange ich „weg“ und „nicht erreichbar“ bin. Das klappt übrigens auch schon mit recht kleinen Würmchen. Als mein Großer 1 ½ war führte ich dies ein und er beschäftigte sich mit der Zeit selbst in seinem Zimmer, was eine wunderbare Gewohnheit für uns war.
  • Trainiere dein Gehirn auf Fokus
    Vielleicht magst du ja Meditations-Musik. Sie ist wunderbar leicht und unauffällig, hat aber immense Wirkung auf dein Gehirn. Es entspannt sich, die Gedankenkarusells lassen nach und du lernst mit der Zeit, im Hier und Jetzt zu bleiben. Es ist ein Prozess, den du üben kannst. Auch gut eignet sich klassische Musik. Was ich nicht empfehlen würde ist Musik, wo gesungen wird. Da hört man dann doch mehr den Texten zu und wird abgelenkt.
    Ich verwende hierfür gerne Kopfhörer, die die Außengeräusche komplett ausblenden können. Solltest du dein Ziel draußen ausführen wollen, so versuche auch dort, deine Gedanken durch ein aktives „Gegengeräusch“ zu fokussieren.
  • Setze ein zeitliches Limit
    Dein Gehirn kann sich wesentlich besser konzentrieren, wenn es weiß, wie lange der Prozess der totalen Konzentration dauern wird. Anfangs reichen 20-30 Minuten vollkommen, wo du dich deinem Ziel widmest. Wichtig ist aber, dass du dich in dieser Zeitspanne NUR deinem Ziel oder deinem Projekt widmest.

Das waren die wichtigsten 3 Maßnahmen, die du sofort für dich umsetzen kannst.

Aber nichts ist so gut wie eine Tätigkeit, die du oft genug durchgeführt hast, bis sie zu einer Gewohnheit geworden ist.

Und gerade daran scheitern viele.

Sie halten nicht durch.

Sie lernen nur halbherzig für die Fahrprüfung und fallen dann durch.

Wenn du aber endlich und nachhaltig in die Umsetzung kommen willst, dann empfehle ich dir mein Interview, welches am 23.09.2018 im Rahmen des Entspannungs-Kongresses von Anna Nguyen veröffentlicht wird. Dieser  Kongress hat den thematischen Schwerpunkt: „Entspannt im beruflichen Alltag“. Für diesen Online-Kongress kannst du dich kostenfrei anmelden.

Hier geht es zur Anmeldung: www.entspannungs-kongress.de

Außerdem kannst du das nächste Ergebnis meiner Anwendung des „One Thing“-Prinzips kennen lernen: mein Onlinekurs „Entfache deine Umsetzungs-Stärke“. Für all diejenigen, die endlich ihre Ziele im Alltag umsetzen wollen. Den Kurs kannst du während des Online-Kongresses erwerben zu einem Vorteilspreis von 49,00 €. Nach der Aktion wird er zum Normalpreis von 149,00 € verkauft.

Ich habe noch eine letzte Überraschung für dich.

Anna habe ich im Gespräch gefragt, was sie für Tipps hat, um im Alltag neben Kind, Beruf und Selbständigkeit eigene Ziele zu verfolgen. Schau dir das nachfolgende Video an. Sie hat so einiges zu Erzählen:-)

Hier Klicken:  Interview mit Anna Nguyen von www.entspannungs-kongress.de  (du wirst zu meiner Facebook-Seite weitergeleitet).

Nun freue ich mich, zu lesen, was du von „One Thing“ hältst. Schreib mir gern in die Kommentare.

Sei mutig. Werde großartig und bleib einfach du selbst.

Deine

Ewa

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