Khiwablog sagt Danke für ein fantastisches erstes Jahr!

Beharrlich diesen Blog vorantreibend bemerkte ich vor ein paar Tagen eine Nachricht, die mich kurz innehalten ließ. Der Blog hatte sein 1-jähriges Bestehen erreicht. Was für eine Freude, hatte ich doch anfangs noch gar nicht einschätzen können, ob es ihn in einem halben Jahr überhaupt noch geben würde.

Doch bevor ich das erste Jahr Revue passieren lasse, möchten wir von ganzem Herzen DANKE sagen!

Danke, dass du dir die Zeit nimmst und unseren Blog liest.

Danke, dass du deine Gedanken mitteilst.

Danke fürs Liken und fürs Teilen.

Als kleines Dankeschön hast du am Ende des Beitrags die Möglichkeit, ein Buch von Herrmann Scherer, einem großartigen Motivator, zu gewinnen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Heute möchte ich bewusst innehalten und den Weg im letzten Jahr ein wenig Revue passieren lassen. Es geht um folgende Bereiche, die ich mit dir teilen möchte:

  • Lesson Learned
  • Shit happens
  • Aha-Momente

Außerdem lasse ich dich teilhaben an kommenden Meilensteinen, welche wir im zweiten Blogjahr angehen werden. Du erfährst zudem, was sie für dich bereithalten werden.

Lesson Learned

Als ich den Blog startete schwebten mir folgende Eckpfeiler vor, an denen ich mich orientierte:

  1. Austesten, ob mein Thema auf Interesse stößt
    Zugegeben, nicht jeder interessiert sich für die Themen der Personalentwicklung, aber viele Menschen haben das Bedürfnis sich Weiterzuentwickeln und suchen einen eigenen Weg, ihr Leben zu gestalten. Ich dachte mir also, warum soll es nur Führungskräften gegönnt sein, sich weiterzuentwickeln und teure Trainings zu erhalten, wenn man das Wissen um die Veränderungprozesse auch allen anderen zugänglich machen könnte. Wenn man nebenbei auch Denkmuster durchbrechen und zu innovativen Lebensformen inspirieren kann, umso besser!
  2. Regelmäßig Bloggen
    Zu Beginn war der Blog noch unregelmäßig und ich merkte, dass die Abstände zwischen den Posts für mich zu locker angesetzt waren. Ich hatte Ausreden noch und nöcher, warum ich gerade keine Zeit habe zum Bloggen. Meine Idee war dann, den Blog engmaschiger und öfter zu betreiben, so dass ich in eine gewisse Routine komme. Wie bei so Vielem im Leben, kommt der Erfolg erst durch das konkrete beharrliche Tun. Nach ein paar Wochen machten sich die ersten Effekte bemerkbar und ich konnte die ersten Follower für mich gewinnen. Die Selbstverpflichtung, zwei mal die Woche einen Post zu schreiben, hatte gewirkt. Ich entwickelte eine gewisse Disziplin und schaffte mir bewusst Zeiträume fürs Bloggen.Dies war die erste wichtige Lektion.

    Für Dinge, die du neu etablieren oder entwickeln möchtest, benötigst du zu Beginn ein wenig Disziplin und Beharrlichkeit. Wenn du weißt, wofür du das machst, fällt es dir nicht allzu schwer. Ein paar Wochen später wird sich deine neue Gewohnheit etabliert haben. Ab da wird es leichter.

  3. Wissen verständlich weitergeben
    Veränderungsprozesse anzustoßen und beharrlich durchzuführen ist gar nicht so einfach, wenn man nicht weiß, wo und wie man beginnen soll.
    Ein erster Schritt kann die Wissensaneignung im Interessengebiet sein. Mein großes Interesse gilt der Persönlichkeitsentwicklung. Wenn ich in jeder freien Minute mein Wissen in diesem Bereich erweitere, dann ist das keine Pflicht. Es ist vielmehr ein Hobby, das auf meinen Stärken aufbaut und wo ich Energie daraus ziehe. Da das Wissen allein aber nicht reicht, fing ich an, mir Gedanken zu machen, wie ich die Menschen dabei unterstützen könnte, in die Umsetzung über zu gehen. Hieraus entstand unser Workshop, welcher zum Ziel hat, einen genauen Handlungslplan mit den next Steps zu erarbeiten. Da unsere Leser aber überall verstreut sind, kam bald darauf die Notwendigkeit, den Workshop in einer abgeänderten Form auch online möglich zu machen. Auf diesem Weg befinden wir uns gerade. Denn eins ist klar, du kannst lesen, so viel du willst. Erst wenn wir es schaffen, dich zur Umsetzung zu bewegen, erst wenn du dich auf den Weg machst und dein Leben auch tatsächlich so designst, dass es am besten zu dir passt, erst dann haben wir unser Ziel realisiert.Bis dahin ist noch ein Weg von uns und auch von dir zu gehen, aber diesen Weg gehen wir gemeinsam.

    Die zweite Erkenntnis war also, dass das Wissen oder der Mindset allein nicht genügen. Es müssen noch weitere Schritte folgen. Der Weg ist das eigentliche Ziel.

  4. In Austausch kommen
    Obwohl der Blog seinen Fokus darauf hat, dir Wissen und einen speziellen Mindset zu vermitteln, kann er nur dadurch bestehen bleiben, wenn wir es auch schaffen, dich wirklich zu berühren. Es sind meist Themen, mit denen du dich persönlich identifizierst oder die spontan eine emotionale Reaktion in dir auslösen. Schreibe uns und teile uns gerne deine eigene Sichtweise auf die Dinge mit. Auch wenn du etwas nicht verstehst oder Fragen hast, schreib mir gern.
    Wir schaffen dafür eine Plattform für gemeinsamen Austausch zu den Themen des Blogs, wo Wissen auch untereinander geteilt werden darf.
    Eine Win-Win-Situation, die echten Mehrwert für alle schafft, das haben wir uns als Ziel gesetzt.

Shit happens

Es wäre utopisch zu glauben, dass immer alles glatt läuft und die Dinge nach Plan verlaufen. Ein Mal ist mir zum Beispiel passiert, dass ich meinen Blog auf dem Handy zu schreiben begann, auf dem Laptop dann fortsetzte, und als ich dann nachts im Bett noch einen kleinen Rest im Handy hinzufügen wollte, plötzlich durch einen kleinen falschen Klick alles im Nirvana verschwinden ließ. Der Job am nächsten Tag konnte nicht warten, so musste der Blog auf sich warten lassen.
Aber solche Dinge passieren. Unvorhergesehenes, kleinere und größere Katastrophen, die uns aus der Bahn werfen, gehören einfach zum Leben dazu. Du kennst sie, ich kenne sie auch. Darüber brauchen wir nicht weiter zu reden.

Wichtig ist nur, was für Lehren du daraus ziehst, was du für dich mitnimmst und vor allem wie du weitermachst.

Aha-Momente

Es gab einige wunderbare Momente, wo ich freudig verfolgte, wie die Blogposts angeklickt und geliked wurden. Die besten Blogbeiträge sind meist die, bei denen ich mit Herzblut bei der Sache war. Irgendwann spürt man diesen Flow und ist eins mit der Sache. Wenn ich allerdings nicht ganz bei Sache war, machte sich dies direkt in meinem Blog bemerkbar: der Beitrag blieb menschenleer.

Meine Lehre hieraus zog ich zähneknirschend und widerwillig: wenn ich nicht wirklich Zeit habe oder vom Kopf her ganz woanders bin, dann sollte ich es lieber lassen. Es führt zu nichts. Besser ist es, Abstand zu nehmen und später einen erneuten Anlauf zu wagen.
So gesehen kann und werde ich mich zukünftig nicht mehr endlos verbiegen, nur um pünktlich einen mittelprächtigen Beitrag abzuliefern. Dafür möchte ich deine Zeit nicht  verschwenden, und ehrlich gesagt, meine auch nicht. Deal?

Ausblick

Das zweite Jahr des Blogs steht thematisch angelehnt an unser Workshop-Projekt, welches parallel läuft und dieses Jahr konkret gestartet wird 😉 Außerdem wird unser Blog in Kürze umziehen und einen „professionelleren“ Look erhalten.

Khiwablog wird von nun an immer Montags in dein Postfach flattern. Er erscheint also regelmäßig nur einmal in der Woche, dafür wird er gehaltvoller.

Ursprünglich wollten Lora und ich den Workshop ausschließlich offline und mit Präsenz anbieten. Solch ein Intensiv-Workshop bietet zusammen mit Gleichgesinnten den Vorteil, dass du in kürzester Zeit einen ganz konkreten Plan für dich entwirfst. Kein Podcast, kein Video und auch kein Tutorial kann dich so effektiv zum Handeln bewegen. Deswegen sind wir davon überzeugt, dass du in einer kleinen Gruppe von Gleichgesinnten den größten Nutzen für dich herausziehen kannst.

Da unsere Leser aber mittlerweile über zwei Kontinente verstreut sind, haben wir eine Möglichkeit gesucht, den Workshop auch online anbieten zu können. Dies ist der zweite Teil im Projekt, welcher in der zweiten Jahreshälfte angegangen wird.

Lass dich überraschen, wenn unsere offizielle Seite online geht. Für unsere treuen Leser wird es ein paar Goodies geben. Nachfolgend schon einmal ein Vorgeschmack 😉

Mach mit bei unserer „Wir-sagen-Danke“-Verlosung des Buches „Fokus“ von Herrmann Scherer.  Schicke uns hierfür deine Antwort auf die untenstehende Frage an khiwa@gmx.de:

„Was bedeutet Life Designing für dich?“

Alle Einsendungen bis zum 07. Mai 2017 werden berücksichtigt.

Am 08. Mai veröffentlichen wir Passagen eurer besten Antworten (nur dein Vorname wird erwähnt) und schreiben den oder die Gewinnerin persönlich an. Wenn du nicht möchtest, dass wir Teile deiner Antwort im Blog zitieren, dann schreibe uns dies bitte in die Mail. Wir werden deinen Wunsch berücksichtigen.)

Zu guter Letzt noch ein paar Link-Empfehlungen zu den obigen Themen:

  • Das Umsetzen, was man sich vornimmt.
    Schau dir den Blog von der Familienmanagerin Yvonne an. Sie erklärt auf eine wunderbare verständliche Art, wie man das schafft, was man sich an To-Dos vornimmt. Mich hat sie in Sachen Hausarbeit bei den Hörnern gepackt 😉
  • Fehler als Element des Erfolgsprozesses
    Der Blog von Lifehag hat vor Kurzem dazu nachdenkliche Zitate vom Milliardär Sir Richard Branson gepostet, welche dir zeigen, dass Fehler machen und Scheitern wichtige Elemente des Erfolgsprozesses sind.
  • Den Blog von Carina Um 180 Grad finde ich sehr inspirierend. Sie ist ein gutes Beispiel für Digital Life Design und geht ihren eigenen Weg. Schau dir an, was Sie zu sagen hat.

Sei mutig. Sei großartig. Sei einfach du selbst.

Deine Ewa

2 thoughts on “Khiwablog sagt Danke für ein fantastisches erstes Jahr!”

  • Liebe Ewa.
    Vielen Dank für diesen Eintrag. Ich sehe viele Parallelen zu meiner Blogwelt. Das Wichtigste ist, dass es Spass macht und ich verbinde das Bloggen auch immer damit, mich intensiv mit einem Thema zu befassen und die wichtigsten Aussagen für die Welt und mich zusammenzufassen. „Life Designing“ besteht für mich übrigens darin, sich ständig weiter zu entwickeln und glücklich zu sein, bei dem was man tut.:-)
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Alex

    • Hallo Alex,
      danke für deinen Kommentar. Da denken wir ganz ähnlich 😉 Ich bin auch davon überzeugt, dass es sich immer lohnt, seinen Stärken und Interessen zu folgen, auch wenn dieser Weg noch unbekannt und manchmal Respekt einflößend ist.
      Ja, das Bloggen hilft ungemein, sich selbst im Thema weiterzuentwickeln. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Impulse von dir erhalte 👍🏻
      Auf eine weitere erfolgreiche Zeit!

      Liebe Grüße, Ewa

Wie denkst du zu dem Thema?

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