Fazit – welches ziehst du für dieses Jahr?

Fast schon ein wenig wehmütig blicke ich auf das Jahr 2016 zurück. Viele spannende Sachen brachte es mit sich und auch einige Lehren. Manche Aufgaben sind ungelöst geblieben und andere haben sich in Luft aufgelöst. Ich ziehe mein ganz persönliches Fazit.

Blick zurück aufs Jahr

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicke ich zurück, wie die Zeit in diesem Jahr verging. Mal verging sie schneller, mal langsamer und ganz selten schien sie sogar still zu stehen. Wenn ich auf mein Jahr 2016 zurückblicke, so bin ich dankbar für die vielen Erfahrungen, die ich gemacht habe, für die lieben Menschen, die mich bis hierhin begleitet haben und hoffentlich auch weiter begleiten werden.

Ich will aber auch Bilanz ziehen, über die Dinge, die mir gut gelungen sind (aber auch diejenigen, die nicht so gut liefen). Einfach, weil ich ich endlich feiern will! Ich will feiern, was ich alles erreicht habe, will nachholen mir symbolisch auf die Schulter zu klopfen und mal so richtig stolz auf mich zu sein. Ich brauche dieses bewusste Hineinhorchen in mich selbst, den Blick zurück aufs Jahr, weil ich oftmals viel zu schnell schon wieder beim nächsten Ziel bin. Im Alltag bleibt nicht viel Zeit, mir bewusst Zeit zu nehmen für so etwas. Und ich tue mich ehrlich gesagt auch schwer damit. Umso mehr sehe ich laufend Verbesserungspotenzial und arbeite an dem, was noch nicht perfekt erscheint. Wenn ich ein Etappenziel erreicht habe, dann kommt einfach das Nächste. 

Ein kleiner Gehilfe

Für diejenigen unter euch, denen es im Alltag möglichwerweise ähnlich ergeht, könnte so ein Aufstellen eines Fazits auf Papier interessante Einsichten bieten. Sich selten Zeit für sich selbst nehmen (können) mal so richtig ausgiebig zu feiern, die Erfolge aufzuschreiben oder gar stolz auf sich zu sein muss ich zugegebener Maßen noch üben. Am Anfang vielleicht täglich, dann wöchentlich, irgendwann monatlich bis schließlich das ganze Jahr um ist und ich ein jährliches Fazit ziehen kann. Dieses Aufschreiben meiner ganz persönlichen Erfolge hält mir einen Spiegel vors Gesicht und ich erkenne, was ich alles tagein tagaus leiste. Das kann wahre Wunder bewirken 😉

Eigenes Fazit erstellen

  1. Für mein ganz persönliches Fazit nehme ich hierzu ein Blatt und teile es in zwei Spalten. Die eine Spalte enthält die Erfolge, die Andere die offenen Fragen/Aufgaben. – Warum ich keine „Mißerfolge“-Spalte mache? – Was nützt es mir denn, meine Mißerfolge aufzulisten? Außer, dass ich den Schmerz des Mißlingens noch einmal spüren muss, hat das Aufschreiben der Mißerfolge für mich keinen weiteren Zweck. – Wenn ich die durch Mißerfolge entstandenen offenen Aufgaben und Fragen aufschreibe, dann konzentriere ich mich viel mehr darauf, WIE ich aus den Fehlern lernen kann und was konkret zu tun ist. 
  2. Nun lasse ich das Jahr revu passieren und schreibe so viel, wie mir nur einfällt in die beiden Spalten „Erfolge und Offene Fragen/Aufgaben“. Das könnte dann so aussehen:
  3. Im dritten Schritt vergebe ich den aufgelisteten Punkten in der Tabelle Punkte. Dabei entspricht 1 der Aussage „trifft überhapt nicht zu“, während 10 bedeutet „trifft vollkommen zu. Diese Auflistung werde ich noch bis Jahresende vervollständigen und im Neujahr  mein Fazit ziehen. 

Es hilft ungemein, sich seine ganz persönlichen Themen aufzuschreiben. Sie werden sichtbar, schweben nicht mehr in der Wolke, und damit werden sie greifbar und handhabbar.

    Die farbliche Punkteskala zeigt mir persönlich, wie viel ich bereits geleistet habe und welche offenen Themen ich zubearbeiten  habe. Vielleicht habt ihr andere und bessere Ideen, wie ihr euch eurer Erfolge bewusst werdet…

    Welche Methode habt ihr, um Fazit zu ziehen? 

    (Bildnachweis:Fotolia)

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