Das Spiel des Lebens. Lerne es zu spielen und du erreichst jedes deiner Ziele.

Ältere Menschen sagen manchmal: „Ach, würd ich so gern wieder Kind sein und nur spielen können.“

Stundenlang den Sand untersuchen, ihn auf jede erdenkliche Weise benutzen, ja sogar kosten, wie er schmeckt. Es gibt tausende Möglichkeiten sich als Kind mit dem Element Sand zu beschäftigen.

Doch hinter dem Spielen steckt ein ausgeklügeltes System, welches unser Leben maßgeblich verändern kann.

Auf dem Weg vergessen und verloren

Viele Jahre des Lernens und Paukens liegen hinter uns, wenn wir die Schule verlassen. Wir denken, dass wir nun für das Leben gewappnet sind, doch bereits in der ersten WG merken wir, dass es gar nicht so einfach ist: die Wäsche ist in der Waschmaschine eingegangen und dein Lieblingspulli ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Am Ende des Monats merkst du, dass du nur noch 30 Euro hast und noch eine ganze Woche damit auskommen musst.

Irgendwann hast du vielleicht eine kleine Familie und merkst, dass das mit der Kindererziehung nicht so funktioniert wie du es dir erhofft hattest. Es gibt Streit mit dem Partner und du merkst, wie du zu kurz kommst.

Alles Dinge, auf die du nicht vorbereitet bist.

Du versuchst also nach gewohntem Schema F, deine Probleme zu lösen, nämlich genauso, wie du es in der Schule gelernt hattest: du liest in Büchern, recherchierst im Internet und holst dir Rat von anderen. Am Ende bist du vielleicht genauso schlau wie am Anfang, dafür aber noch mehr verunsichert.

Genauso habe ich mich vor ein paar Jahren gefühlt: ich las endlos viel über Kindererziehung, tauschte mich mit anderen Müttern aus, vertraute auf die Erfahrungen anderer und tappte doch im Dunkeln. Warum?

Ich hatte auf dem Weg zum Mutterdasein vergessen, dass es noch etwas anderes, viel Mächtigeres gibt: den mütterlichen Instinkt.

Fahren mit Handbremse

Einige Jahre später, als ich diese Lektion verstanden hatte, tauchte die nächste Hürde auf: meine Kids waren aus den ersten anstrengenden Jahren heraus und ich spürte, wie der Wunsch wieder aufkeimte, eigene Projekte wieder zu verfolgen. Um diese Projekte neben Kind und Beruf auch unterzukriegen, recherchierte ich also wieder, las endlos Bücher über Zeitmanagement und Produktivität, suchte mir Vorbilder und war am Ende kurz vor dem körperlichen Zusammenbruch.

Auch dies war eine Lektion, die ich noch nicht verstanden hatte.

Es war vor ungefähr zwei Jahren, da keimte etwas Neues in mir auf. Etwas, was mir wieder den Bezug zu mir selbst verschaffte und fortan alles andere leichter machte.

Ich verstand nun auch, wie das funktioniert mit dem jonglieren verschiedener Lebensrollen und konnte „nebenbei“ ein paar langjährige Ziele erreichen, unter anderem einen Halbmarathon zu laufen, einen Vortrag vor einem Publikum zu halten, ein Konzept für meine Selbstständigkeit entwickeln und ein großes Investment in mich selbst zu vollziehen und in jeder Hinsicht fokussiert und zielorientiert aktiv zu werden.

Jedes dieser Ziele an sich waren große Ziele für mich, doch als ich einmal verstand, warum das Zieleverfolgen und Zieleerreichen plötzlich funktionierte, konnte mich nichts mehr halten. Es war, als wäre ich viele Jahre lang mit angezogener Handbremse unterwegs gewesen.

Interessanter Weise führen meine Erfahrungen immer wieder zurück zu einer Sache.

Welche das ist, verrate ich dir jetzt.

Ein ausgeklügeltes Spiel

Diese eine Sache, die sich immer und immer wieder bestätigt, nenne ich „Das Spiel des Lebens“.

Nur 3 Regeln

Regel Nr. 1: Respektiere die Naturgesetze.

Regel Nr. 2: Lerne, auf deinen Instinkt zu vertrauen.

Regel Nr. 3: Höre niemals auf zu spielen.

Regel 1: Was ist mit den Naturgesetzen gemeint? Eigentlich recht wenig und doch so viel. Das Anrecht auf Freiheit, Liebe und Weiterentwicklung. Es mag so simpel klingen und doch kommen so manche Mamis bereits hier an ihre Grenzen, wenn sie diese Naturgesetze nicht für sich einfordern: das Recht, persönlich zu Wachsen, wertgeschätzt und geliebt zu werden. Das Anrecht auf Ausruhen und Energien aufzutanken oder frei zu sein, in dem, was man gerne tun oder nicht tun möchte. Es gibt so vieles, was wir anderen eingestehen, uns selbst aber nicht.

Regel 2: Der eigene Instinkt ist das mächtigste Werkzeug, das du besitzt, um in Kontakt mit dir selbst aber auch mit der (Um)Welt zu bleiben. Noch hat die Wissenschaft nicht herausgefunden, woher solche Phänomene wie „der 7. Sinn“, die „Eingebung“ oder „Gedankenübertragung“ kommen. Fest steht aber, dass die Quantenphysik vor kurzem nachweisen konnte, dass es eine Form der Informationsübertragung gibt, die sich jeglichen Wissens unsererseits entzieht. Ich bin davon überzeugt, dass das, was wir als Instinkt bezeichnen, ein zentrales Instrument für unsere Lebensgestaltung ist. Die Frage ist nur, wie mutig sind wir, dieses Instrument auch tatsächlich zu benutzen?

Regel 3: Möglicherweise die wichtigste der drei Regeln ist die dritte des lebenslangen Spielens. Warum ich das Wort Spielen benutze? Ich finde, das Bild, das wir von einem spielenden Kind haben, ist das Treffendste, das wir haben, wenn wir lebenslanges Lernen und Wachsen beschreiben wollen. Nichts kommt dem Lernen im Leben so nahe wie das Spiel in seiner reinsten Form.

Ich habe dieses Spiel des Lebens in einzelne Prozess-Schritte aufgeschlüsselt und lade dich herzlich ein, es für dich zu entdecken. Bist du bereit?

Phasen im Spiel

Vielleicht wirst du während des Lesens einzelne Phasen wiedererkennen. Möglicherweise auch nicht. Das ist völlig in Orndung und du musst dir keine Gedanken darüber machen. Lass dich wie ein neugieriges, kleines Kind auf diese Reise ein.

Entdecken und Experimentieren

Erinnerst du dich an das Beispiel des spielenden Kindes im Sandkasten? Wenn Kinder das erste Mal Sand für sich entdecken, dann untersuchen sie es auf jede erdenkliche Weise. Sie formen und kneten es, versuchen es in ein Gefäß zu schütten, schmecken es oder legen sich darauf und spüren es sprichwörtlich mit ihrer ganzen Haut. Am nächsten Tag, wenn sie wiederkommen, prüfen sie, ob das, was sie am Tag zuvor gelernt hatten, heute auch noch so gilt. Zudem nehmen sie Schüppe und Eimer hinzu und beobachten, wie es sich formt, vielleicht beobachten sie das Zusammenwirken mit Wasser und sind fasziniert von den Ergebnissen. Oftmals klappt es nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatten. Doch sie lassen sich nicht entmutigen und experimentieren weiter. Das Interessante dabei aber ist: sie entscheiden völlig autonom, wann sie genug gelernt haben. Dann, aber zuerst dann, widmen sie sich einer neuen Sache. Später kann es sein, dass sie die neu gelernten Sachen mit dem Sand aufs Neue verknüpfen möchten, nur um zu schauen, wie die Ergebnisse diesmal aussehen. Ausprobieren, Scheitern, Lernen und Verknüpfungen herstellen gehen in dieser Phase Hand in Hand.

Genauso findet der Prozess des Entdeckens und Experimentierens statt.

Wenn du dich einem neuen Projekt widmen möchtest, dann gehst du neugierig, offen und unvoreingenommen auf dieses Projekt zu. Keine Wertung, kein Einsortieren in irgendwelche Schubladen. Lernen und Wachsen in dieser Phase scheint zunächst völlig ziellos zu sein. In gewisser Weise mag dies auch zutreffend sein. Jedoch nur für den Fall, wenn du in dieser Phase verharrst.

Integrieren

Einer der Gründe, warum viele Wünsche und Ziele nicht in die Tat umgesetzt werden, ist der, dass die Erkenntnisse und Ideen niemals die Phase 1 verlassen. Sie bleiben in den Köpfen der Menschen.

Und warum verbleiben sie dort?

Weil die zahlreichen Gedanken nicht auf ein Ziel fokussiert werden, weil es keinen trifftigen Grund zum Handeln gibt oder persönliche Gründe denjenigen zurückhalten.

Vielleicht hast du ja sogar Freunde oder Bekannte, die wirklich interessante Ideen und Lösungen haben. Das wars dann aber auch schon. Wenn du nach einem halben Jahr nachfragst, dann haben sich diese entweder in Luft aufgelöst oder du hörst eine der folgenden Ausreden: „Ich würde ja gern, aber ich habe keine Zeit/ kein Geld/ keine Unterstützung.“

Wichtig ist, trotz möglicher Gründe, die dagegensprechen, dennoch zu handeln, und zwar auf zunächst ein Ziel hin, das du dir gesetzt hast. Das Ziel kann sich mit der Zeit wandeln, weil es den Umständen angepasst wird. Das ist in diesem Schritt aber nicht so wichtig. Wichtig ist EIN KLARES ZIEL.

Wie das Kind, das seine Thesen anhand von verschiedenen Werkzeugen testet, ist es wichtig, seine Ideen und Projekte möglichst sofort zu testen. Du möchtest Zeit für dein Projekt im Alltag finden? Überlege dir, was du erreichen möchtest. Welchen Wochentag und welche passende Tageszeit könntest du für die Umsetzung nutzen? Wenn es nicht passt, nun, dann probiere einen anderen Tag, eine andere Tageszeit aus. Lerne und beobachte.

Iterieren

Kleinkinder lernen immer in Phasen von Ausprobieren, Wiederholen, Anpassen und Weiterentwickeln. In der Phase des Iterierens hast du bereits einige Möglichkeiten ausprobiert. Vielleicht hast du auch bereits bemerkt, was gut funktioniert und was sich noch nicht rund anfühlt. Hier kannst du nun eine erste Bewertung vornehmen und dich für die Dinge entscheiden, die dich weiterbringen. Hast du allerdings genauso viele Fragenzeichen wie zu Beginn, so gehe zurück zur ersten Phase des Experimentierens, verändere die Parameter und versuche es erneut. Solange du das Gefühl hast, dass es noch nicht ganz passt, bohre weiter nach. Bleib offen und neugierig, auch wenn es bedeutet, dass du mehrere Schleifen durchläufst.

Das Kleinkind wird sicherlich am nächsten Tag genauso neugierig zum Sandkasten zurückkommen, seine Thesen auf Gültigkeit überprüfen und neue Elemente hinzufügen. Hast du jemals bemerkt, wie zielstrebig das Kind in solchen Momenten ist? Es lässt sich von Fehlschlägen nicht entmutigen, manchmal macht es Pausen und kommt später noch einmal zurück.

Nimm es nicht so schwer und bleib spielerisch dabei. Du hast genügend Zeit.

Wachsen

Hast du eine für dich passende Strategie gefunden, so gehst du in die nächste Phase des Wachsens und Weiterentwickelns über. Festige die Dinge, die sich für dich bewährt haben, passe sie deinem Ziel an und beobachte, was für Veränderungen du bewirkst. In dieser Phase kann es sein, dass du deine ersten Ziele bereits erreichst. Das ist fantastisch! Wenn du noch ein wenig Zeit brauchst, ist auch nicht schlimm. Denk daran, dass du von nun an in deinem eigenen Rhythmus handelst. Bleibe handlungsorientiert und definiere weitere, neue Ziele, an denen du wachsen kannst.

Diese vier Phasen im  Prozess des Lernens und Wachsens durchläuft jeder Mensch zigfach in seinem Leben. Er ist für jeden Menschen höchst individuell.

Voraussetzung dafür ist aber, dass du bereit bist, diesen Weg auf eigene Art und Weise zu gehen. Niemand wird den Weg für dich gehen. Auch wird dir niemand sagen können, was für dich richtig und wichtig ist. Das ist ganz allein deine Entscheidung.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies ganz schön einschüchternd sein kann, so völlig eigenverantwortlich alles für sich selbst zu entscheiden und auch danach zu handeln.

Deshalb biete ich seit Ende letzten Jahres wunderbaren, ambitionierten Müttern ein individuelles und strategisches Coaching in diesem Prozess an, zeige Möglichkeiten und unterstütze sie bei der Umsetzung.

Diese 4 wöchige strategische Begleitung biete ich zurzeit kostenfrei an, weil der Prozess noch in der Iterations-Phase ist. 2 Plätze habe ich noch frei. Wenn du dein Projekt endlich in die Tat umsetzen willst, dann lade ich dich herzlich ein, mitzumachen! Jede meiner Teilnehmerinnen hat ein unterschiedliches Ziel, doch sie alle haben den Schritt gewagt und sind in die Umsetzung übergegangen.

Machst du mit?

Dann schreibe ins Kommentarfeld „Ich mach mit“ und ich melde mich mit einer PN bei dir. Du kannst mir auch gern eine Mail schreiben an khiwa@gmx.de

In einem ersten, unverbindlichen Call klären wir dein Ziel und besprechen, wie ich dich unterstützen kann.

Nutze die Chance um endlich ins Tun zu kommen. Wie gesagt, ich hab nur noch zwei Spots! 😉

Ich wünsche dir eine fantastische Woche.

Sei mutig, werde großartig und bleib einfach du selbst.

Deine Ewa

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